Thiem feierte im Ösi-Duell in Wien klaren Auftaktsieg

Dominic Thiem (AUT), (Erste Bank Open 2016 in der Wiener Stadthalle); Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Martin Steiger, 25.10.2016 Die Fotos sind zur redaktionellen Verwendung fuer die mediale Ankuendigung bzw. Berichterstattung ueber die Erste Bank Open 2016 in der Erste Bank Wiener Stadthalle freigegeben und stehen unter Angabe der Quelle und Urheberrechte (Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Name des Fotografen/Fotografin) ausschliesslich fuer diesen Zweck honorarfrei zur Verfuegung.

Mit einer bärenstarken Leistung ist Dominic Thiem in die mit 2.467.310 Euro dotierten Erste Bank Open 500 in der Wiener Stadthalle gestartet. Der aktuelle Weltranglisten-Neunte fegte im Österreicher-Duell vor 7500 Zuschauern Gerald Melzer in nur 63 Minuten mit 6:0, 6:3 vom Platz.

Erster Satz dauerte nur 21 Minuten

Die rot-weiß-rote Nummer eins startete in das Kräftemessen mit seinem niederösterreichischen Landsmann wie aus der Pistole geschossen. Der vierfache Saisonsieger (Buenos Aires, Acapulco, Nizza, Stuttgart) agierte vom ersten Ballwechsel an hoch konzentriert und benötigte lediglich 21 Minuten zum Gewinn des ersten Satzes. Wie groß die Dominanz Thiems in der Anfangsphase war, zeigt auch die Tatsache, dass im ersten Durchgang 25 von 33 ausgespielten Punkten auf das Konto des Lichtenwörthers gingen. Nach dem Ausgleich zum 1:1 im zweiten Satz kam der jüngere der beiden Melzer-Brüder ein wenig besser ins Spiel, doch mit dem Break zum 5:3 war die Entscheidung zugunsten des Schützlings von Günter Bresnik endgültig gefallen.

Bresnik-Schützling fiel riesen Last von den Schulter

„Ich habe einen Superstart erwischt, das hat das Ganze natürlich ein bisschen erleichtert. Ich habe mit ein wenig Glück das zweite Break geschafft und damit war der erste Satz gelaufen. Der zweite Satz war dann sehr eng und intensiv, in Summe war es ein gutes Match von mir“, meinte Thiem. „Mit diesem Sieg ist mir eine große Last von den Schultern gefallen. Das ist hier ein absolutes Highlight für mich, ich liebe dieses Turnier über alles, daher wollte ich nicht in der ersten Runde die Segel streichen. Ich bin heilfroh, dass ich zumindest noch eine Partie spielen darf“, richtete Österreichs Nummer eins seinen Blick bereits auf das Achtelfinale am Donnerstag gegen Viktor Troicki. Die bisher einzige Begegnung gegen den 30-jährigen Serben mit Weltranglisten-Position 28 hat Thiem im Juli 2014 in Gstaad auf Sand verloren. „Er ist ein guter Fighter, der mit seiner Rückhand und dem Return einiges anrichten kann. Das Match von damals ist allerdings kein Maßstab, weil hier die Bedingungen ganz anders sind“, so Thiem.

„Dominic hat mich regelrecht erdrückt“

Gerald Melzer hatte an der klaren Niederlage nichts zu beschönigen. „Wenn du gegen ihn einen falschen Schlag machst, dann ist es vorbei. Dominic ist als Top-Ten-Spieler einfach auf einem anderen Level. Ich war komplett chancenlos.“ Der 26-Jährige hatte auch mit dem zügigen Belag in der Wiener Stadthalle so seine Probleme: „Auf Sand ist es eine andere Geschichte, da kann ich ihm wehtun. Aber hier hat er mich erdrückt.“

Foto: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Martin Steiger

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