Thiem in Paris out: Von Schwartzman in Knie gezwungen

Er wehrte sich mit Händen und Füßen bis zur kompletten Erschöpfung. Doch im Viertelfinale der French Open war der Tank von Dominic Thiem endgültig leer. Nach elf Grand-Slam-Match-Siegen in Serie beendete Diego Schwartzman die stolze Serie des US-Open-Champions.

Irrer Abnutzungskampf
Das Spiel der beiden Kumpels wurde mit nicht enden wollenden Ballwechseln, stürmischen Böen und zwei Kontrahenten, die sich alles abverlangten, zum nervenaufreibenden Abnutzungskampf. Für Österreichs Nummer eins reichten nach dem Triumphzug in New York und dem Stopp-Ball-Krimi gegen Hugo Gaston, der Nummer 239 der Welt, die Runde zuvor am Ende die Kräften nicht mehr.

Erstes Fünf-Stunden-Match in der Karriere
Nach über fünf Stunden und drei Tiebreaks siegte der Argentinier mit 7:6 (1), 5:7, 6:7 (6), 7:6 (5) und 6:2. „Es war ein besonderes Match, mein erstes, das über fünf Stunden ging. Es war eine richtige Achterbahn-Fahrt“, meinte Thiem nach dem Match. „Natürlich fühle ich mich jetzt schlecht und leer, aber auf der anderen Seite habe ich absolut alles gegeben, was gegangen ist. Ich habe mir wenig vorzuwerfen.“

Nun wartet „Paris-König“ Nadal
Im Halbfinale trifft Schwartzman nun auf „Paris-König“ Rafael Nadal, der im Generationen-Duell gegen den 19-jährigen Südtiroler Jannik Sinner die Oberhand behielt. Der Youngster verlangte dem 12-fachen French-Open-Champion beim 7:6 (4), 6:4 und 6:1 in zwei Stunden und 48 Minuten aber alles ab. In Rom gewann übrigens der Argentinier gegen Nadal überraschend und relativ glatt in zwei Sätzen.

Foto: Samuel Thurner

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