Thiem lässt Österreich wieder vom Paris-Sieg träumen

Er hat es tatsächlich geschafft! Dominic Thiem steht bei den French Open in Paris erstmals in seiner Karriere in einem Grand-Slam-Finale. Der Österreicher setzte sich im Halbfinale gegen den italienischen Sensationsmann Marco Cecchinato mit 7:5, 7:6 (10) und 6:1 durch.

Muster traut seinem Landsmann den Titel zu

Doch noch ist nicht Schluss. Der Schützling von Günter Bresnik könnte an der Seine nämlich Historisches schaffen und in die Fußstapfen von Landsmann Thomas Muster treten. Dieser triumphierte bekanntlich in Roland Garros im Jahr 1995 mit einem Finalsieg gegen Michael Chang. Und die ehemalige Nummer eins der Welt traut Thiem sogar den ganz große Coup zu: „Ich hab alle Matches von Dominic in Paris gesehen, ich bin beeindruckt. Eigentlich sehe ich keinen, der ihn in Paris schlagen soll“, wird der einstige Nationalheld in der „Krone“ zitiert.

Nun wartet auf den „Prinzen“ der „König“

Doch ein Mann steht dem 24-jährigen Lichtenwörther vor dem totalen Triumph noch im Weg. Und das ist nicht irgendjemand. Im Endspiel bekommt es „Kronprinz“ Thiem nämlich mit „Sandplatzkönig“ Rafael Nadal zu tun. Der Spanier gewann in seinem Semifinale in eindrucksvoller Manier gegen Juan Martin del Potro glatt mit 6:4, 6:1, 6:2 und bewies einmal mehr seine Vormachtstellung auf Asche. Der Mallorquiner könnte am Sonntag (ab 15 Uhr) in seinem 11. French Open-Endspiel seinen 11. Titel und damit seinen insgesamt 17. Major-Pokal einfahren. Doch Nadal ist gewarnt: Thiem ging bereits drei Mal als Sieger vom Platz, drei Mal auf Sand – wie vor wenigen Wochen in Madrid. Die beiden bisherigen Begegnungen in Paris gewann aber beide der „Stier aus Manacor“ – 2014 und im Vorjahr, beide Male glatt in drei Sätzen.

Foto: Samuel Thurner

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