Thiem vergeigt Matchball und Match gegen Schwartzmann

Ausgerechnet Doppelpartner und Kumpel Diego Schwartzmann verdarb Dominic Thiem beim ATP Turnier in Buenos Aires den 13. Sieg in Serie. Der Österreicher verlor erstmals überhaupt ein Match in der Hauptstadt Argentiniens. 2016 und 2018 gab es für der Schützling von Günther Bresnik jeweils den Durchmarsch bis zum Titel. Und auch im Spiel gegen den Lokalmatadoren sah es lange nach einem Triumph des Favoriten aus.

Kein Entscheidungssatz für schwache Nerven
Thiem führte nämlich im Semifinale bereits mit Satz-Vorsprung und Break im zweiten Satz, gab dann allerdings den Durchgang noch aus der Hand. Schwartzmann zwang den Titelverteidiger in einen Entscheidungssatz und bewies einmal mehr seine Kämpferqualitäten. Denn auch im dritten Satz führte Thiem mit 4:1, der Argentinier machte aber vier Games ins Serie und führte plötzlich mit 5:4. Thiem schlug kurzfristig zurück und holte sich beim Stand von 6:5 selbst einen Matchball. Doch der French-Open-Finalist vergeigte diese Chance. Schwartzmann kämpfte sich in den alles entscheidenden Tiebreak.

Erster Fehler bitterböse bestraft
In diesem wollte sich keiner eine Blöße geben. Thiem war es dann, der den ersten Fehler machte – und dieser wurde bitter bestraft. Schwartzman holte das erste Mini-Break, das gleichbedeteund mit dem 7:5 im Tiebreak war. Am Ende hieß es 2:6, 6:4 und 7:6 (5) aus Sicht des Gaucho, der nun im Finale auf den Italiener Marco Cecchinato  tritt.

Foto: Samuel Thurner

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