Thiem: „Was für ein extrem geiles Jahr!“

TENNIS - ATP, bet-at-home Cup 2014

„Langsam realisiere ich wirklich, was für ein extrem geiles Jahr das war“, zieht Dominic Thiem auf seiner offiziellen Facebook-Seite ein Resümee über die ablaufende Saison. Und der Erfolgsrun des jungen Mannes aus Lichtenwörth ist wahrlich grandios. Nachdem er erst im Februar dieses Jahres erstmals den Sprung unter die Top 100 schaffte, lacht er mittlerweile von Position 39 der Welt. Bevor es für Österreichs Nummer eins zum Bundesheer ging, schwelgte Thiem in sozialen Netzwerk noch einmal in den vergangenen 44 Wochen.

Nach dem Sieg gegen Wawrinka: „Auch die Betsen spielen nur Tennis!“

„Letzte 16 bei einem Grand-Slam-Turnier, Top 40 im ATP-Ranking – alles nur Wahnsinn. Es fühlt sich fast an wie ein Traum, wenn man kurz vorm Aufwachen Angst hat, dass es wirklich nur ein Traum ist“, beschreibt der Niederösterreicher seine Gefühle. Laut Thiem war sein tollster Moment in Kitzbühel, als er im Semifinale Juan Monaco aus dem Turnier warf. „Die Stimmung nach dem Matchball war grandios. Sowas vergisst man sein ganzes Leben nicht.“ Der schönste Sieg war für den jungen Österreicher der Triumph über Stan Wawrinka in Madrid. „Da hab ich zum ersten Mal gesehen, dass auch die Besten nur Tennis spielen.“ Besonders traurig war der Shootingstar nach seiner Niederlage in der ersten Runde von Wien gegen Robin Haase. „Eine ganz schlechte Leistung, noch dazu bei meinem Heimturnier.“ Am meisten Glück hatte Thiem laut eigenen Aussagen in der ersten Quali-Runde bei den Australian Open, als er gegen Rik de Voest gewann. „Wenn ich nicht bei 4:5 im dritten das Break mache, läuft die ganze Saison wahrscheinlich ganz anders. Und ich stünde jetzt wahrscheinlich nicht einmal unter den Top 100.“ Und das Wichtigste, das er gelernt hat? „Dass die Tour mega hart ist, aber auch einfach mega geil.“

Foto: GEPA pictures/Hans Osterauer/betathome-Cup Kitzbühel

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