Titel Nummer 8: Dominic Thiem triumphiert am Zuckerhut

Nun hat er seine Kritiker Lügen gestraft! Beim ATP-500-Turnier in Rio de Janeiro hat Dominic Thiem in diesem Jahr erstmals so richtig zugeschlagen. Ohne Satzverlust holte sich der Niederösterreicher in der Olympiastadt von 2016 seinen insgesamt achten Titel auf der ATP-Tour.

Aufreibende Grundlinienduelle

Nach relativ glatten Siegen über Janko Tipsarevic, Dusan Lajovic, Diego Schwartzmann und Albert Ramos-Vinolas wurde Thiem im Endspiel gegen Paolo Carreno Busta, der Nummer vier des Turniers, erstmals ordentlich gefordert. Der Spanier, der einen Tag zuvor den Doppeltitel holte und damit vor Selbstvertrauen nur so strotzte, zeigte von Beginn, dass er im vierten Duell erstmals gegen die rot-weiß-rote Nummer eins gewinnen wollte. In langen Grundlinienduellen zog der Iberer Thiem immer wieder den Nerv. Beim Stand von 2:2 musste der Lichtenwörther sogar seinen Aufschlag abgeben, doch ihm gelang postwendend das Rebreak. Nach 54 Minuten holte sich der Schützling von Günter Bresnik dann aber doch Satz eins mit 7:5.

Bereits erster Matchball saß

Im zweiten Satz gelang Thiem das erste Break, doch er gab die 4:2-Führung noch einmal aus der Hand. Carreno Busta kämpfte sich auf 4:4 zurück, ließ sich dann aber noch einmal breaken. Nach einer Stunde und 34 Minuten durfte Thiem jubeln. Gleich der erste Matchball zum 7:5 und 6:4 wurde verwandelt.

Guga Kuerten überreichte Pokal

„Es ist eine große Ehre für uns, vor einem der Größten im Sand-Tennis ein Finale spielen zu dürfen“, meinte der in einem Brasilien-Trikot gewandete Thiem, als er bei der Siegerehrung von der ehemaligen Nummer eins der Welt, Guga Kuerten, den Pokal in Form eines Zuckerhuts überreicht bekam.

Trotz Sieg Position im Ranking verloren

Die anstrengende Reise in die brasilianische Metropole hat sich für Thiem zwar ausgezahlt, in der Weltrangliste fällt der Niederösterreicher dennoch einen Rang auf Position neun zurück. Zeit zum Feier blieb auch nicht: Denn in Acapulco muss sich Thiem bei überaus starker Konkurrenz als Titelverteidiger behaupten.

Foto: Samuel Thurner

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