Trotz Absage von Thiem: Starkes Feld in Kitzbühel

Die Generali Open in Kitzbühel vom 29. Juli bis 5. August werden in diesem Jahr zur großen Bühne der Altstars. Trotz der Absage von Dominic Thiem wartet die 73. Auflage des Sandplatzklassikeres mit einem starken Feld auf. Mit dem Spanier David Ferrer, der ehemaligen Nummer drei der Welt, dem sechsfachen Turniersieger Pablo Cuevas aus Uruguay, dem Franzosen Gilles Simon und dem Serben Viktor Troicki schlagen mehrere Sandplatzspezialisten am Fuße des Hahnenkamms auf. Daneben geben Vorjahressieger Paolo Lorenzi aus Italien und die Deutschen Philipp Kohlschreiber, Dustin Brown sowie Tommy Haas Kitzbühel die Ehre: „So wie es im Moment ausschaut, werden zwei Titelverteidiger sowie drei ehemalige Top-Ten-Spieler in Kitzbühel aufschlagen. Wir sind sehr positiv und freuen uns über ein tolles Spielerfeld. Nennschluss ist aber erst am 19. Juni und wir bekommen noch permanent Anfragen“, freut sich Turnierdirektor Alexander Antonitsch.

Letzter Sandplatzauftritt von Tommy Haas

Für Tommy Haas bedeutet Kitzbühel ein Abschied auf Sand, wie der Publikumsmagnet per Videobotschaft verlauten lässt: „Ich freue mich, heuer in Kitzbühel aufschlagen zu können. Mich verbindet viel mit der Gamsstadt, da ich hier ja auch eine Zeit lang gewohnt habe. Es wird wahrscheinlich auch das letzte Sandplatzturnier meiner Karriere sein.“  Dass Haas beim Generali Open Kitzbühel noch einmal Spitzen-Tennis zeigen möchte, freut auch den Turnierdirektor: „Er ist ein wahrer Ästhet auf Sand. Das wird eine super emotionale Geschichte.“

Melzer Brüder mit Wildcards dabei?

Mit im Kitzbüheler Hauptfeld sind mit Gerald und Jürgen Melzer auch mindestens zwei Österreicher. Die vom Veranstalter zu vergebenden Wildcards wurden den beiden Österreichern bereits frühzeitig zugesagt: „Wir hoffen aber, dass sie es noch aus eigener Kraft ins Hauptfeld schaffen und wir die Wildcards wieder für andere Spieler zur Verfügung haben“, so der Turnierdirektor.

Ticketverkauf gestiegen

Jubeln dürfen die Veranstalter über die Entwicklung des Turniers. Das zeigen auch die Vorverkaufszahlen: Im Vergleich zur selben Zeit im letzten Jahr sind heuer schon um 12 Prozent mehr Tickets verkauft worden. „Wir sind ein gutes Team, machen gute Arbeit und wachsen von Jahr zu Jahr. Dass wir trotz der Absage von Dominic Thiem eine weitere Steigerung verzeichnen können, zeigt, dass die Fans wissen, dass in Kitzbühel super Sandplatztennis geboten wird. Tennis ist eine Weltsportart und Kitzbühel einer der traditionsreichsten Turnierorte auf der ATP Tour, diese Kombination scheint zu funktionieren“, freut sich Turnierveranstalter Herbert Günther.

Foto: GEPA pictures/ Hans Osterauer

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