Trotz Appell von Präsidenten: Federer sagt für Paris ab

Roger Federer French Open Foto: Stefan Ruef

Spielt er oder spielt er nicht? Das Rätselraten um Roger Federers Teilnahme bei den French Open ist Paris hat nun ein Ende. Der Schweizer hat nämlich auf seiner Facebook-Seite erklärt, dass er auf ein Antreten beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres verzichten wird.

„Möchte kein unnötiges Risiko eingehen“

„Ich bedaure, mitteilen zu müssen, dass ich die French Open dieses Jahr nicht spielen werde. Ich mache mit meiner Fitness Fortschritte, aber ich bin noch immer nicht bei 100 Prozent und möchte kein unnötiges Risiko eingehen. Es war nicht einfach, diese Entscheidung zu treffen. Es tut mir leid für meine Fans in Paris, aber ich freue mich schon jetzt drauf, 2017 in Roland Garros wieder antreten zu können“, ließ der 17-fache Grand-Slam-Champion seine Fans wissen. Seit den US Open 1999 (!) wird Federer, der sich nach seinem Halbfinaleinzug bei den Australian Open im Jänner einer Knie-Operation unterzog und aufgrund von anhaltenden Rückenproblemen seit Jänner nur fünf Partien bestreiten konnte, also bei einem der vier Major-Turnieren nicht dabei sein. Auch der Appell von Frankreichs Staatspräsident Francois Hollands, der die ehemalige Nummer eins der Welt bat, unbedingt im Stade Roland Garros zu spielen, half also nichts.

Auch Belinda Bencic fehlt in Paris

Speziell für die Schweizer Tennisfans haben sich nun also die schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet. Denn vor Federer hat auch Belinda Bencic erklärt, in der französischen Metropole nicht zum Schläger greifen zu werden. Die Eidgenossin leidet an einer Verletzung am Steissbein.

Foto: Stefan Ruef

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