Trotz beflügelnder neuer Liebe: Ana im Halbfinale out

Ana Ivanovic Stuttgart Foto: Samuel Thurner

Zum ersten Mal nach 2008, seit ihrem Triumph bei den French Open in Paris, schaffte es Ana Ivanovic wieder unter die besten vier eines Grand Slam Turniers. Der Grund, dass die Serben zuletzt so befreit und locker aufspielte, ist für viele Bastian Schweinsteiger. Der Fußball-Star des FC Bayern München, wich seiner Freundin in den vergangenen Tagen nicht von der Seite und unterstützte sie von der Tribüne aus.

5:2-Vorsprung aus der Hand gegeben

Doch im Halbfinale musste Schweini tatenlos mitansehen, wie „seine“ Ana von Lucie Safarova sensationell aus dem Turnier geworfen wurde. Dabei erwischte Ivanovic auf dem Court Philippe Chatrier einen deutlich besseren Start und stellte rasch auf 5:2. Doch plötzlich verlor die Nummer sieben der Welt ihren Rhythmus. Die Tschechin spielte hingegen einen Traumball nach dem anderen und holte sich nach 46 Minuten den ersten Satz mit 7:5. Auch im zweiten Durchgang war Safarova die bessere Spielerin und nahm dem Tennis PinUp den Aufschlag ab. Zwar zeigte sie bei 5:4 Nerven und musste das Rebreak hinnehmen, nahm Ivanovic aber sofort wieder den Aufschlag ab und servierte nach 1 Stunde und 52 Minuten aus.

Finale gegen Serena Williams

„Ein Traum wird wahr für mich“, war Safarova nach dem größten Erfolg ihrer Karriere überwältigt. „Ich kann es noch gar nicht glauben, was ich geschafft habe.“ In einem ersten Grand Slam Endspiel trifft die dreifache Fed-Cup-Siegerin (2011, 2012 und 2014) auf die Weltranglisten-Erste Serena Williams, die in ihrem Halbfinale die Schweizerin Timea Bacsinszky mit 4:6, 6:3, 6:0 besiegte und ihren bereits 20. Grand Slam Titel feiern könnte.

Foto: Samuel Thurner

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