Tschechien holt sechsten Fed Cup-Titel in acht Jahren

Klingende Namen wie Petra Kvitova oder Karolina Pliskova bei den Tschechinnen oder Sloane Stephens, Madison Keys oder sogar die Williams Sisters bei den US-Girls fehlten beim diesjährigen Fed Cup-Finale. Doch am Ende gewann der Seriensieger. Tschechien holte sich im begeehrten Damen-Mannschaftswettbewerb den sechsten Titel in nur acht Jahren.

Geduldsfaden der Fans strapaziert

Nachdem Barbora Strycova (6:7, 6:1, 6:4 gegen Sofia Kenin) und Katerina Siniakova (6:3, 7:6 gegen Alison Riske) die Lokalmatadorinnen wie erwartet 2:0 in Führung brachten, konnte Siniakova, die Nummer 31 der Welt, bereits im dritten Einzel den Sack zumachen. Doch der Geduldsfaden den tschechischen Fans wurde auf eine harte Probe gestellt.

Zwei-Satz-Triumph aus der Hand gegeben

Der erste Satz war geprägt von schlechten Aufschlägen sowohl von Siniakova, als auch von Kenin. In zwölf Games kam es zu sage und schreibe sechs Breaks. Das entscheidende holte sich die Osteuropäerin zum 7:5-Satzgewinn. Durchgang zwei schien dann eine glatte Sache für die favorisierte Tschechin zu werden. Schnell lag sie mit 3:0 in Front. Doch die US-Amerikanerin kämpfte sich zurück, führte bald mit 4:3 und schaffte mit 7:5 den Ausgleich in Sätzen.

Mit dem Rücken zur Wand

Der dritte Satz war dann zunächst eine Kopie des zweiten. Wieder lag Siniakova schnell mit 3:0 in Führung, erneut glich Kenin aus und servierte schon zum Matchgewinn. Doch diesmal kämpfte sich die Tschechin zurück, schaffte das Rebreak, gewann das Match mit 7:5 und bescherte ihrem Land damit den sechsten Fed Cup-Triumph.

Foto: instagram/czetennis (Screenshot)

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