Turnier in Wien startet mit 500er Status in neue Ära

Auslosung der Erste Bank Open 2015 (v.li.: Turnierdirektor Herwig Straka, Mike Bryan, Andreas Haider-Maurer und Tommy Haas); Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer, 17.10.2015 Honorarfreier Abdruck zur redaktionellen Berichterstattung über die Erste Bank Open 2015

Die Verantwortlichen der Erste Bank Open wollten zur Premiere als ATP-World-Tour-500-Event den Tennisfans in der Wiener Stadthalle einen echten Superstar präsentieren. Turnierdirektor Herwig Straka buhlte monatelang um Novak Djokovic, Rafael Nadal oder Roger Federer. Doch am Ende gaben die Giganten der Tenniswelt dem Turnier in Österreichs Hauptstadt alle einen Korb. Und wäre es für das Team von Straka nicht schon bitter genug gewesen, musste Lokalmatador Jürgen Melzer und der kanadische Überflieger Milos Raonic kurz vor der Auslosung verletzungsbedingt absagen.

Wahre Hammerpartien zum Auftakt

Dennoch darf man sich ab Montag – immerhin spielen mit David Ferrer (ATP 8) und Kevin Anderson (ATP 10) zwei Top-Ten-Spieler in Wien – auf Spitzentennis in der Stadthalle freuen. Die am Samstag auf der MS Admiral Tegetthoff im Wiener Schifffahrtszentrum vorgenommene Auslosung brachte bereits für die erste Runde wahre Hammerpartien mit sich, die die Absagen der ganz Großen schnell vergessen machen.

Thiem-Mania beginnt am Dienstag

So treffen voraussichtlich am Montag der kroatische Ass-Weltrekordhalter Ivo Karlovic auf den Südtiroler Andreas Seppi. Der als Nummer fünf gesetzte Dominic Thiem bekommt es wohl am Dienstag bei seinem Heimturnier zum Auftakt mit dem Polen Jerzy Janowicz zu tun, der immerhin schon einmal die Nummer 14 der Welt war. Und am Mittwoch dürfte mit Jo-Wilfried Tsonga gegen den Wien-Sieger von 2001 und 2013, Tommy Haas, ein weiteres Hammermatch in der ersten Runde auf die Besucher warten. „Ich freue mich auf das Match. Tsonga ist ein hervorragender Tennisspieler. Vor ein paar Jahren in München habe ich gegen ihn sogar noch gewonnen“, meinte der mit einer Wildcard ausgestattete Deutsche nach der Auslosung mit einem Augenzwinkern. David Ferrer bekommt es in Runde eins übrigens mit Landsmann Albert Ramos-Vinolas zu tun.

Haider-Maurer trifft auf Nummer zwei des Turniers

Ein leichteres Los hätte sich wohl Österreichs Nummer zwei gewünscht. Andreas Haider-Maurer trifft zum Auftakt auf den als Nummer zwei gesetzten Südafrikaner Anderson. „Viel schlimmer hätte es nicht kommen können. Das wird ein ganz schweres Match, Kevin Anderson spielt heuer seine beste Saison. Sein Spiel lebt grundsätzlich von seinem starken Aufschlag, er spielt aber auch von der Grundlinie sehr aggressiv und setzt damit seine Gegner stark unter Druck. Aber es ist eben ein starkes Turnier, bei dem man seine beste Leistung zeigen muss – und mit diesem Ziel gehe ich auch in das Match gegen Anderson“, sagte der Neo-Ehemann.

Foto: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer

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