Tweener, Lob und fesche Damen: Großartige Show in NY

Roger Federer French Open Paris Foto: Stefan Ruef

Was für eine Show!?! Der Madison Square Garden in New York stand Kopf. Wie jedes Jahr am World Tennis Day am 10. März bekamen die Zuschauer in der wohl ehrwürdigsten Sportstätten der Welt im Rahmen des „BNP Paribas Showdown“ zwei hochkarätige Schaukämpfe geboten.

„Tweener“ im Doppelpack

Zu wahren Begeisterungsstürmen brachen die Tennisfans natürlich vor allem während der Partie zwischen Roger Federer und seinem „Baby-Double“ Grigor Dimitrov aus. Das Match hielt eindeutig was es im Vorfeld versprach. „Wir hatten einige tolle Schläge. Ich finde, dass das Niveau des Matches sehr hoch war“, erklärte der Schweizer nach der 2:6, 6:1 und 5:7 Niederlage. Vor allem ein Ballwechsel wird den Besuchern des Madison Square Garden noch lange in Erinnerung bleiben. Es gab nämlich einen „Tweener“ im Doppelpack. Mit dem ersten Durch-die-Beine-Ball überlobte der Bulgare den Maestro, der diesen Ball ebenfalls mit dem Rücken zum Netz ins Feld spielte. Die Rally riss die Zuschauer regelrecht von den Sitzen.

Dreikäsehoch überlobte Federer

Aber auch ein Bub aus dem Zuschauerbereich eroberte die Herzen der Tennisfans im Handumdrehen und wusste mehr als zu begeistern. Dimitrov holte den jungen Fan kurzerhand auf den Platz, reichte ihm sein Racket und ließ ihn gegen den ehemaligen Branchenprimus einen Ballwechsel ausführen. Damit hat aber weder der Lover von Maria Sharapova noch Federer gerechnet. Mit einem exzellenten Topspin-Lob trickste der Dreikäsehoch den 17-fachen Grand-Slam-Sieger aus und holte für den Bulgaren den Punkt.

Legendäres Match von 1990 wiederholt

Zuvor besiegte die Argentinierin Gabriela Sabatini die gebürtige Jugoslawin Monica Seles in einem langen Satz mit 8:5. Die beiden Tennislegenden standen sich vor 25 Jahren schon einmal im Madison Square Garden in New York beim Saisonfinale der besten Spielerinnen gegenüber. Die WTA-Masters wurden damals auch bei den Damen über Best-of-Five gespielt. Im Jahr 1990 spielten Sabatini und Seles das erste Fünfsatzmatch im Damentennis, das Seles – die „Queen of Screams“ – mit 6:4, 5:7, 3:6, 6:4, 6:2 gewinnen konnte.

Foto: Stefan Ruef

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