Unmenschlicher Nadal holt 14. Titel in Paris

Rafael Nadal Rom Foto: Samuel Thurner

Bei ihm gehen einem die Superlative aus. Rafael Nadal krönte sich einmal mehr zum König von Paris und gewann bereits zum 14. Mal die French Open – gleichzeitig seinen insgesamt 22. Grand-Slam-Titel. Im Endspiel ließ der Spanier Shootingstar Casper Ruud keine Chance. Dieser musste sich im ersten Major-Finale eines Norwegers in 140 Minuten glatt mit 3:6, 3:6, 0:6 geschlagen geben.

Nach 3:1 im zweiten Satz kein Game mehr gewonnen
Nadal musste gar nicht das Tennis auspacken, das er unter anderem im Viertelfinale gegen Novak Djokovic gezeigt hatte. Ruud wirkte verständlicherweise nervös. Sein Idol, in dessen Akademie er als Teenager auf Mallorca trainiert hatte, war in allen Belangen besser. Nach beeindruckenden ersten Satz des Rekord-Champions, lag dieser im zweiten Durchgang dann zwar 1:3 hinten . Ruud holte sich danach aber kein einziges Game mehr.

Spanier will in Wimbledon spielen
Spannend wurde es dann erst wieder beim Siegerinterview. Wird Nadal wie von einigen spekuliert den Schläger an den Nagel hängen? Vorerst einmal noch nicht. „Ich weiß nicht, was passiert in der Zukunft, aber ich werde mich bemühen weiterzukämpfen“, meinte der „Stier aus Manacor“ unter tobendem Applaus. Später gab Nadal dann auch noch bekannt, dass er Ende Juni in Wimbledon an den Start gegen möchte. „Ich werde dort sein, wenn mein Körper dafür bereit ist. Wimbledon ist ein Turnier, das ich nicht verpassen will.

Foto: Samuel Thurner

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