Azarenka sagt US Open wegen Sorgerechtsstreit ab

Im Dezember brachte Victoria Azarenka mit Söhnchen Leo ihr erstes Kind zur Welt. Rund neun Monate später sind die Mutterfreuden zwar ungebrochen, die Beziehung zu Leos Vater ging allerdings in die Brüche. Im Juli, wenige Wochen nachdem Vika ihr Comeback auf der WTA-Tour gab, trennte sich die Weißrussin von ihrem Freund.

Leo darf Kalifornien vorerst nicht verlassen

Nun, kurz vor Beginn der US Open entfachte in den USA offenbar ein Sorgerechtsstreit um den erst neun Monate alten Buben. Und genau deshalb wird die ehemalige Nummer eins der Welt das letzte Major-Turnier des Jahres verpassen. Ein Gericht hat Azarenka nämlich angewiesen, dass Leo Kalifornien, wo die junge Familie zuletzt gemeinsam lebte, bis zu einer Entscheidung nicht verlassen darf. Und diese wird frühestens im Oktober fallen.

Vater lehnte „Urlaub“ in New York ab

Um bei den US Open spielen zu können, schlug der Tennisstar laut Medienberichten dem Ex vor, Vater und Sohn in einem Hotel in New York unterzubringen. Doch dieser lehnte den Vorschlag ab. Allein beim Vater will die Jungmama ihren Kleinen offenbar nicht lassen. „Leider kann ich dieses Jahr nicht bei den US Open teilnehmen, da ich immer noch mit meiner fortlaufenden Familiensituation beschäftigt bin. Ich werde es sehr vermissen, in New York zu sein und eines meiner Lieblingsturniere zu spielen, bei dem ich in der Vergangenheit so viel Erfolg hatte. Aber ich freue mich bereits darauf, im nächsten Jahr wieder anzutreten“, wird die Weißrussin nun zitiert. Nach dem Turnier in Cincinnati verpasst Azarenka wegen des Sorgerechtstreits nun also auch die US Open.

Foto: facebook/Victoria Azarenka (Screenshot)

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