Wettbetrug-Verdacht bei Erstrundenmatch der US Open

US Open Foto: Samuel Thurner

Die Enthüllung eines Wettskandals im Tennis dominierte zu Jahresbeginn bei den Australian Open die Schlagzeilen der Weltpresse. Das Thema legte sich wie ein dunkler Schleier über den „weißen Sport“. Nun haben Korruptions-Jäger auch beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres Alarm geschlagen. Wegen auffällig hoher Wetten steht die Auftaktpartie von der Schweizerin Timea Bacsinszky und Vitalia Diatschenko bei den US Open laut der „New York Times“ unter Manipulations-Verdacht.

Tennismodel bereits vor einem Jahr unter Beschuss

Die Russin habe laut Beobachtern bei der 1:6, 1:6-Niederlage nicht konkurrenzfähig gewirkt. Weil ein russischer Wettanbieter aufgrund auffälliger Wetten Alarm auslöste, wurde die Partie für Live-Wetten gesperrt. „Wir glauben, dass es ein Fehlalarm war, trotzdem werden wird das natürlich genau untersuchen“, wird Mark Harrison, Sprecher der Tennis Integrity Unit (TIU), dem Organ zur Bekämpfung von Korruption im Welt-Tennis, in der „New York Times“ zitiert. Laut der TIU können auch „Müdigkeit von Spielern, inkorrekt gelegte Quoten oder Form“ Auslöser für einen Alarm sein. Diatschenko, die aufgrund ihrer langen Beine und ihres Aussehens als Model unter den Tennisspielerinnen bekannt ist, hatte seit den French Open in Paris wegen einer Verletzung kein Match mehr bestritten und stand in New York nur aufgrund ihres geschützten Rankings im Hauptfeld. Allerdings geriet die hübsche Russin bereits im Vorjahr unter Beschuss: Damals wurde ihr nachgesagt, sie sei in der ersten Runde gegen Serena Williams nur angetreten, um die 40.000 Dollar Preisgeld einzusacken, die Verlierer bei einer Auftakt-Pleite kassiert haben. Auch damals gewann Diatschenko nur zwei Games.

Foto: Samuel Thurner

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