Viele Favoriten scheitern in der Affenhitze von Kitz

Die brütende Hitze mit schweißtreibenden Temperaturen machte am zweiten Tag der Generali Open in Kitzbühel vor allem vielen Favoriten zu schaffen. Mit dem Deutschen Jan-Lennard Struff (Nummer 7 des Turniers) und dem Franzosen Gilles Simon (5) müssen gleich zwei gesetzte Spieler nach ihrem Auftaktmatch schon wieder die Koffer packen. Und auch der Georgier Nikoloz Basilashvili, Kitzbühel-Finalist von 2016 und Sensationssieger von Hamburg in der Vorwoche, schied gegen den Serben Laslo Djere, Nummer 90 der Welt, überraschend in der ersten Runde mit 3:6, 3:6 aus.

Kein Duell mit Thiem für Ofner

Und auch die österreichischen Tennisfans mussten im Glutofen-Stadion leiden. Vorjahres-Semifinalist Sebastian Ofner, der dank einer Wildcard in der Gamsstadt aufschlagen durfte, hatte in Runde eins gegen den Qualifikanten Martin Klizan nicht den Hauch einer Chance. „Ich bin natürlich sehr enttäuscht, weil ich habe hier im Vorjahr eine gute Leistung erbracht und jetzt war das leider eine schlechte Vorstellung von mir“, meinte der Steirer. Damit kommt es am Mittwoch nicht zum heiß ersehnten Österreicher-Duell zwischen Ofner und Dominic Thiem. Der topgesetzte Publikumsliebling trifft auf Klizan, ist aber auch gegen den Qualifikanten aus der Slowakei (Nummer 112 der Welt) haushoher Favorit.

Rot-weiß-rote Sieger im Doppel

Der Superstar ließ bereits im Doppel seine Anhänger jubeln. An der Seite von Freund Dennis Novak setzte sich die Nummer acht der Welt gegen das spanische Duo Roberto Carballes Baena und Jause Munar knapp mit 4:6, 7:6 (4) und 10:7 durch. Und auch Oldie Jürgen Melzer und Partner Philipp Petzschner durften jubeln. Das österreichisch-deutsche Paar gewann gegen Marcus Daniell und Wesley Koolhof mit 7:6 (4) und 6:4.

Foto: GEPA pictures/ Matthias Hauer

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