Vor Duell gegen Hingis: Radwanska lernt Schwyzertütsch

Agnieszka Radwanska Foto: Alan Clarke / ESPN

„Chuchichäschtli“, „Bettmümpfeli“, „Chäschüechli“ oder „Zündholzschachteli“: Vor dem Duell um den Aufstieg in die Weltgruppe I im Fed Cup zwischen Polen und der Schweiz wird Agnieszka Radwanska von den Eidgenossinnen auf eine harte Probe gestellt. Sie muss sich nämlich in Schweizerdeutsch versuchen. Während Romina Oprandi die Wörter vorspricht, muss sie Polens Top-Spielerin eigentlich nur nachsprechen. Doch auch wenn sich Radwanska größte Mühe gibt, einige Zungenbrecher werden zu einer unüberwindbaren Hürde für die Polin. „Da muss ich wohl noch etwas an mir arbeiten!“, scherzt die „freizügige“ Radwanska – die ja vor einigen Monaten bekanntlich für das ESPN-Magazin „The Body Issue“ die Hüllen fallen ließ und für mächtig Aufregung in ihrer katholischen Heimat sorgte – nach dem Sprachunterricht.

Überraschungs-Comeback

Überrascht dürfte die Polin auch über ihre erste Gegnerin im Fed Cup Duell sein. Die aktuelle Nummer 9 der Welt trifft nämlich auf Martina Hingis. Die ehemalige Nummer eins der Welt gibt – nachdem sie im Jahr 1998 ihr letztes Einzel im Teamwettbewerb bestritt – ihr Comeback. Hingis, die eigentlich nur für das Doppel vorgesehen war, bekam von Teamchef Heinz Günthardt den Vorzug vor „Lehrerin“ Operandi, die zuletzt wegen einer Schulterverletzung nicht voll trainieren konnte. In der zweiten Partie in Zielona Gora trifft Agnieszkas Schwester Urszula auf Timea Bacsinszky.

Foto: Alan Clarke / ESPN

Noch keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Required
Required
Optional

XHTML: Du kannst diese Elemente nutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>