Vor Kitzbühel: Schafft Thiem Revanche für Vorjahres-Pleite?

TENNIS - ATP, bet-at-home Cup 2014

Dominic Thiem gegen David Goffin – bei dieser Begegnung werden Erinnerungen an das Vorjahres-Finale in Kitzbühel wach, wo sich der Belgier in drei Sätzen durchsetzte. Heuer wird es in der Gamsstadt keine Neuauflage geben. Goffin sagte nämlich kurzfristig und nur wenige Stunden vor der Auslosung zum Unmut von Turnierdirektor Alex Antonitsch für das diesjährige Generali Open ab.

Neuauflage des Kitz-Finale in der Schweiz

Doch Thiem, der dadurch zur Nummer eins am Fuße des Hahnenkamms wurde, hat dennoch die Chance auf eine Revanche. Denn beim ATP-Turnier im Schweizer Gstaad kommt es am Sonntag zum Duell der beiden. Während der Niederösterreicher, der nach dem Turniersieg vergangene Woche in Umag um seinen dritten Titel auf der ATP-Tour kämpft, im Halbfinale gegen den Spanier Feliciano Lopez nach einer Stunde und 54 Minuten mit 6:3, 6:7 (5) und 6:3 die Oberhand behielt, eliminierte Goffin den Brasilianer Tomaz Bellucci klar mit 6:4 und 6:2.

Fognini gegen Nadal im Endspiel von Hamburg

Neben dem österreichischen Neo-Blondschopf wird zumindest noch ein frischgebackener Finalteilnehmer in Kitzbühel am Start sein. Heißsporn Fabio Fognini, in der Gamsstadt an drei gesetzt, schaffte es nämlich beim ATP-Turnier in Hamburg ins Finale. Der Italiener setzte sich im Semifinale in 83 Minuten gegen den Franzosen Lucas Pouille mit 6:2 und 7:6 (2) durch. Im Endspiel wartet aber niemand geringerer als Sandplatz-König Rafael Nadal. Der Mallorquiner warf im Halbfinale, die Nummer zwei von Kitz, Andreas Seppi, aus dem Turnier und demütigte diesen beinahe beim 6:1 und 6:2-Sieg.

Fünf Österreicher im Hauptfeld von Kitz

Beim Generali-Open in den Tiroler Alpen kommt es in der ersten Runde übrigens gleich zu einem Duell zweier Kitz-Sieger. Der Holländer Robin Haase trifft auf Juan Monaco aus Argentinien. Gemeinsam mit Thiem und Österreichs Nummer zwei, Andreas Haider-Maurer, bekommen die rot-weiß-roten Tennisfans übrigens noch drei weitere ÖSV-Spieler zu sehen. Denn Jürgen Melzer, Bruder Gerald sowie Dennis Novak erhielten eine Wild-Card. Bei diesen fünf wird es auch bleiben. Denn alle restlichen neun Österreicher, wie der junge Tiroler Alexander Erler, scheiterten in der Qualifikation.

Foto: GEPA pictures/ Hans Osterauer

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