Vor US Open: Große Sorgen um erkrankten Dominic Thiem

Erst vor wenigen Tagen verkündete der ORF, dass alle Spiele von Dominic Thiem bei den US Open in diesem Jahr auf dem Spartensender ORF Sport+ übertragen werden. Haben sich Tennisfans in Österreich aber zu früh gefreut? Denn nach der Absage von der rot-weiß-roten Nummer eins beim Turnier in Cincinnati steht ein Antreten beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres in den Sternen.

Pleiten, Pech und Pannen

Überhaupt läuft es bei Thiem seit dem grandiosen Finaleinzug bei den French Open in Paris nicht mehr rund. In Halle scheiterte der Niederösterreicher bereits in Runde zwei. In Wimbledon musste der Schützling von Günter Bresnik in der ersten Runde aufgeben. Es folgte das Viertelfinal-Aus als Topfavorit in Hamburg. Auch beim Heimturnier in Kitzbühel gab es viele enttäuschte Fans. Thiem verlor nach Freilos in Runde eins bei seinem ersten Auftritt in der Gamsstadt gegen den späteren Sieger Martin Klizan und gab im Doppel mit Partner Dennis Novak w.o. – die Schulter zwickte. Die Pleiten, Pech und Pannen-Serie ging in Übersee weiter: Die Nummer acht der Welt scheiterte auch in Toronto gleich zum Auftakt und sagte das Turnier in Cincinnati kurz vor Beginn wegen einer Grippe mit Fieber ab. Ob er in New York an den Start gehen wird, weiß Thiem aufgrund der Viruserkrankung wohl selbst noch nicht.

Kaum Punkte zu verteidigen

Fakt ist: Sollte Thiem in Flushing Meadows an den Start gehen, wird er nicht unter den Top 8 zu finden sein. Novak Djokovic zog virtuell bereits am Lichtenwörther vorbei. Es droht sogar der Fall aus den Top 10. Einzig positiv ist, dass Thiem im Vorjahr bei den US Open zwar das Achtelfinale erreichte, danach aber nur noch drei Siege bis zum Jahresende einfuhr und damit kaum Punkte zu verteidigen hat.

Foto: Samuel Thurner

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