Wahnsinn in NY: Vier US-Girls im Halbfinale der US Open

Während die amerikanischen Herren bei den US Open bereits alle frühzeitig die Koffer packen mussten, gehen die US-Festspiele bei den Damen erst so richtig los. Denn bereits jetzt steht fest: Eine Lokalmatadorin holt den Titel. Denn unter den letzten vier Spielerin stehen ausschließlich US-Girls. Und das obwohl Serena Williams bekanntlich wegen der Geburt ihrer ersten Tochter beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres fehlt.

„Von Vorbildern inspiriert“

Schwester Venus, Sloane Stephens, Coco Vandeweghe und Madison Keys (Foto) haben die Halbfinals zur rein amerikanischen Angelegenheit gemacht und spielen den Titel unter sich aus. Vor allem der Erfolg der 25-jährigen Vandeweghe im Viertelfinale gegen die noch Weltranglisten-Erste Karolina Plischkova kam für viele etwas überraschend. Auch wenn der Schützling von Pat Cash in diesem Jahr bereits bei den Australian Open im Halbfinale stand. „Wir sind von unseren Vorbildern inspiriert. Jahrelange sahen wir Serena und Venus zu, davor Lindsay Davenport und Jennifer Capriati“, versucht Vandeweghe den Heimerfolg zu erklären. „Wir drückten uns gegenseitig fest die Daumen“, ergänzte ihre jetzige Gegnerin Keys, die mit einem 6:3, 6:3-Sieg über die Estin Kaja Kanepi als letzte der vier Amerikanerinnen in das Halbfinale einzog.

Holt Venus nach 2001 wieder den Titel in New York?

Während die drei „Girls“ Vandeweghe, Keys und Stephens ihren ersten Triumph bei einem Major feiern könnten (eine der drei steht auch sicher zum ersten Mal in einem Grand-Slam-Finale), würde „Grand Dame“ Venus Williams neun Jahre nach ihrem siebten Grand-Slam-Titel wieder über eine der wichtigsten Trophäen im Tennis jubeln. Und das 16 Jahre (!) nach ihrem letzten Sieg in Flushing Meadows. Zuvor muss die 37-Jährige aber erst Sloane Stephens aus dem Weg räumen.

Foto: Samuel Thurner

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