Wahnsinn! Thiem steht in Paris erneut im Halbfinale

Gigantisch, atemberaubend, phänomenal! Bei Dominic Thiem gehen einem derzeit wahrlich die Superlativen aus. Und vor allem nach dem mehr als beeindruckenden Sieg über Titelverteidiger Novak Djokovic im Viertelfinale der French Open in Paris ist der junge Niederösterreicher endgültig unter den ganz Großen des „weißen Sports“ angekommen.

Jeden in den Top 5 mindestens einmal besiegt

Nach zwei Stunden und 15 Minuten ballte der an Nummer sechs gesetzte Thiem die Faust und grinste in Richtung seiner Box. Dort strahlte Coach Günter Bresnik über beide Ohren. Sein Schützling hat gerade in einem seiner wohl besten Spiele in der Karriere den Weltranglisten-Zweiten mit 7:6 (5), 6:3 und 6:0 nach Hause geschickt. Ein Ergebnis, das nach der glatten 1:6, 0:6-Niederlage des roten-weiß-roten Tennis-Asses gegen den Serben vor wenigen Wochen in Rom nicht wirklich zu erwarten war. Der „Djoker“ war auch der Letzte der aktuellen Top 5 im ATP-Ranking, den Thiem in seiner Laufbahn noch nicht besiegen konnte. Gegen Roger Federer, Rafael Nadal (je zwei Mal) und Andy Murray sowie Stan Wawrinka (je ein Mal) setzte sich der Lichtenwörther zuvor schon durch. Gegen Djokovic hatte Thiem in den bisherigen fünf Begegnungen stets das Nachsehen.

Nun wartet Kracher gegen Topfavorit Nadal

Auf Thiem, der durch den grandiosen Erfolg nun zum zweiten Mal in Serie in Roland Garros ins Semifinale einzog, wartet nun aber ein wohl noch größerer Brocken. Topfavorit Rafael Nadal ist derzeit nämlich in der Form seines Leben und peilt an der Seine seinen zehnten French-Open-Titel an. Der Spanier konnte zudem in seinem Viertelfinale Kräfte sparen. Der „Stier von Manacor“ profitierte nach nur 51 Minuten von der Aufgabe seines Landsmanns Pablo Carreno Busta. Dieser musste beim Stand von 6:2, 2:0 für Nadal aufgrund einer Bauchmuskelzerrung aufgeben. „Das war sicher nicht die Art und Weise, wie ich gewinne wollte. Vor allem, weil er ein guter Freund ist“, meinte Nadal, der in allen fünf Matches in Paris erst 22 Games abgeben musste.

Foto: Samuel Thurner

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