Wegen Dopingvorwürfen: Nadal verklagt Ex-Ministerin

Rafael Nadal Rom Foto: Samuel Thurner

Weil Rio de Janeiro Novak Djokovic eine halbe Million Dollar schuldet, hat der Weltranglisten-Erste Klage eingereicht. Nun zieht auch Rafael Nadal vor Gericht. Denn wie angedroht, reichte der Mallorquiner nun „wegen beleidigender Kommentare und Verleumdung“ in Paris eine Diffamierungs-Klage gegen Frankreichs ehemalige Sportministerin Roselyne Bachelot ein.

Sollte Pause Dopingsperre vertuschen?

Im März hatte Bachelot in einer Sendung des französischen TV-Senders „D8“ wiederholt behauptet, dass der Sandplatz-König 2012 nur deswegen sieben Monate pausierte, weil er bei einer Dopingkontrolle positiv getestet wurde. „Wenn ein Tennisspieler mehrere Monate lang aussetzt, liegt es daran, dass er eine Sperre absitzen muss“, meinte die Ministerin.

„Sie soll nicht ungestraft davonkommen“

Die ehemalige Nummer eins der Welt teilte nicht, dass er mit diesem Schritt nicht nur sein Ansehen als Sportler verteidigen will, sondern auch die Werte, für die er während seiner gesamten Karriere gestanden habe. „Keine öffentliche Person sollte in den Medien Beleidigungen oder falsche Vorwürfe an Sportler machen und dann ungestraft davonkommen“, erklärte der Spanier.

Allfällige Entschädigung für guten Zweck

Sollte Nadal Recht bekommen und eine Entschädigung kassieren, will er das Geld einer wohltätigen Organisation in Frankreich spenden.

Foto: Samuel Thurner

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