Wegen Tortellini? Zwei monatige Dopingsperre für Errani

Doping Symbolfoto: flashpics - Fotolia.com

2012 stand Sara Errani im Finale der French Open – und verlor damals ausgerechnet gegen Maria Sharapova. Nachdem die Russin nach ihrer 15-monatigen Dopingsperre seit April wieder auf der WTA-Tour aufschlagen darf, wurde nun die Italiener wegen der Einnahme einer verbotenen Substanz für zwei Monate gesperrt. Die frühere Nummer fünf der Welt wurde im Februar positiv getestet und soll sich mittels Letrozol einen sportlichen Vorteil verschafft haben. Die Substanz wird normalerweise bei der Behandlung von Brustkrebs bei Frauen nach den Wechseljahren eingesetzt und steht auf der Anti-Doping-Liste.

„Tabletten versehentlich in Tortellini gelangt“

Errani, die bereits Mitte April vom Internationalen Tennisverband über die positive Urin-Probe informiert wurde, räumte den Verstoß zwar ein, gab aber Mitte Juli bei einer Anhörung vor einem unabhängigen Tribunal an, dass das Letrozol wohl offenbar durch verunreinigte Tortellini versehentlich in ihren Körper gelangte. Ihre Mutter, die in einer Apotheke arbeitet, soll die Tabletten mit der Substanz unabsichtlich in die selbstgemachten Teigwaren gemischt haben.

Bis Anfang Oktober gesperrt

Die mittlerweile auf Rang 98 zurückgerutschte Italienerin, die im Jahr 2013 sogar die Doppel-Weltrangliste anführte, darf nun bis 2. Oktober nicht mehr zum Schläger greifen. Die zwei monatige Sperre gilt rückwirkend ab dem 3. August. Zudem werden alle Resultate von Errani zwischen dem 16. Februar und 7. Juni annulliert.

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