Wettmafia droht Tennisprofi mit dem Tod

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Erst vor wenigen Wochen veröffentlichte die bekannte italienische Sportzeitung “Gazzetta dello Sport” Auszüge aus geheimen Chat-Protokollen, die dokumentieren wie sich Tennisprofi Daniele Bracciali mit Verbrechern auf 50.000 Euro für ein manipuliertes Spiel einigte. Nun erschüttert ein weiterer Wettskandal – diesmal sogar mit Morddrohungen – die Tenniswelt. Und auch diesmal sind nicht die großen Center Courts die Orte, die die Wettmafia ins Auge gefasst hat. Denn außerhalb der Top 100 bei den kleinen Turnieren vorwiegend in Nordafrika, Asien, Ost-Europa oder Südamerika geht es ums nackte Überleben. Das wissen natürlich auch die Gauner.

30.000 Dollar für den Verlust eines einzigen Satzes

„Man bot mir 30.000 Dollar, nur damit ich einen Satz verliere“, erklärt der Rumäne Marius Copil gegenüber Medien in seiner Heimat. Doch die Nummer 172 der Welt ließ sich nicht kaufen und erhielt daraufhin Morddrohungen. Das anonyme Angebot, das Copil über Facebook auf seinen Rechner flatterte, meldete er umgehend der ATP. Danach wurde er massiv angefeindet und bedroht. Seinen Facebook-Account musste der Rumäne anschließend löschen. Kein Verständnis zeigt Copil gegenüber jenen Spielern, die auf die unmoralischen Angebote eingehen: „Sie sollten lebenslang gesperrt werden.“

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