Wildcard für Supertalent: Südtiroler Sinner spielt in Wien

Nicht wie vielleicht von einigen erträumt Andy Murray, sondern ein junger, aufstrebender Südtiroler erhält nach Jo-Wilfried Tsonga und Lokalmatador Dennis Novak die dritte Wildcard für die Erste Bank Open in Wien.

Straka setzt auf aufstrebende Talente
Der erst 18-jährige Jannik Sinner, der sich derzeit in Antwerpen mit Siegen über Gael Monfils, und Frances Tiafoe ins Halbfinale gespielt hat (nun wartet Stan Wawrinka), wird erstmals in der Wiener Stadthalle aufschlagen. Damit bleibt Turnierdirektor Herwig Straka seiner Strategie treu, stets ein aufstrebendes Talent mit einem Startplatz auszustatten. In den vergangenen Jahren wurden unter anderem der Russe Karen Khachanov, der in der Weltrangliste mittlerweile in den Kreis der Top Ten vorgestoßen ist, oder der Kanadier Felix Auger-Aliassime (aktuell die Nummer 17 der Weltrangliste) mit einer Wildcard für das österreichische Tennis-Highlight bedacht. Khachanov und Auger-Aliassime sind übrigens auch in diesem Jahr wieder bei den Erste Bank Open mit von der Partie.

Bald in den Top 100 der Welt?
Jannik Sinner zählt zu den größten Talenten auf der ATP-Tour. Der in Innichen geborene Südtiroler startete als Nummer 551 im ATP-Ranking in das Tennis-Jahr 2019 und hat sich seither bis auf Position 119 nach vorne gearbeitet. „Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Jannik Sinner in die Top 100 vorstoßen wird. Er wird die Zukunft auf der ATP-Tour mit Sicherheit mitbestimmen und hat sich die Wildcard für die Erste Bank Open dank herausragender Leistungen in diesem Jahr auch mehr als verdient“, betonte Straka.

Foto: instagram/Jannik Sinner (Screenshot)

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