Wildcard nicht genützt: Auftaktpleiten für Paszek und Haas

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Rabenschwarzer Tag für rot-weiß-rot in der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Nachdem vier Österreicherinnen bereits in der ersten Runde der Qualifikation scheiterten, erfüllten auch Tamira Paszek und Barbara Haas die in ihnen gesteckten Erwartungen nicht. Die beiden konnte ihre Wildcards fürs Hauptfeld nicht nützen und scheiterten in der ersten Runde der Generali Ladies Linz.

Frust nach Niederlage groß

Dabei standen die Vorzeichen vor allem für die Vorarlbergerin gut. Bei der Auslosung zog Paszek eine Qualifikantin. Doch diese erwies sich als unüberwindbare Hürde. Österreichs Nummer eins musste sich nach einer Stunde und 24 Minuten der Schweizerin Stefanie Vögele mit 4:6, 5:7 geschlagen geben. Der Frust nach der Niederlage war groß. Ohne ein TV-Interview zu geben, verschwand Paszek in den Katakomben. In der Pressekonferenz zeigte sich die Dornbirnerin aber wieder gefasst: „Ich bin natürlich traurig über das Ausscheiden. Es wollte nicht sein. Ich muss jetzt lernen, die Lockerheit mit auf den Platz zu nehmen und die Erwartungen ein wenig zurückzuschrauben.“

Nervosität sorgte für Katastrophen-Start

Und auch für Lokalmatadorin Haas lief das Auftaktmatch nicht wie erhofft. Die 19-Jährige scheiterte an der an Nummer acht gesetzten Tschechin Barbora Strycova nach zwei Stunden und 18 Minuten knapp mit 0:6, 7:6 (5) und 4:6. Dabei war vor allem der Start katastrophal. In lediglich 23 Minuten war der erste Satz verloren und viele dachten wohl schon an ein kleines Debakel. Doch im zweiten Durchgang legte die Oberösterreicherin ihre Anfangsnervosität ab und kämpfte sich ins Spiel. Und da Strycova im Lauf des Spiels immer mehr Fehler produzierte, gewann Haas plötzlich fast aus dem Nichts Satz zwei. Doch zu einem Sieg reichte es am Ende für die junge Österreicherin nicht. „Ich habe einen katastrophalen Start gehabt, war am Anfang sehr nervös. Vielleicht brauche ich nächstes Mal eine Beruhigungstablette, vielleicht geht es dann besser“, scherzte Österreichs Nummer zwei nach dem Match.

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Fotos: Samuel Thurner

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