Wimbledon-Sensationsmann Ofner darf in Quali von Kitz

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In Kitzbühel haben die Macher der Generali Open den Schock über die Nichtteilnahme von Dominic Thiem längst verdaut. Mit einer Reihe von namhaften Altstars sollen vom 29. Juli bis 5. August viele Tennisfans angelockt werden. Bei der 73. Auflage des Sandplatzklassikers am Fuße des Hahnenkamms werden mehrere Sandplatzspezialisten wie etwa der Spanier David Ferrer, die ehemalige Nummer drei der Welt, der sechsfache Turniersieger Pablo Cuevas aus Uruguay, Vorjahressieger Paolo Lorenzi oder der Wahl-Tiroler Philipp Kohlschreiber aufschlagen. Zwei Titelverteidiger und drei ehemalige Top-Ten-Spieler werden in der Gamsstadt erwartet. Vor allem auf den letzten Auftritt von Bald-Rentner Tommy Haas freut sich nicht nur Turnierdirektor Alexander Antonitsch.

Namhafte Spieler bereits in der Quali

Doch nicht nur das Hauptfeld, sondern auch die Qualifikation kann sich mehr als sehen lassen. „Es ist ein unfassbarer Quali-Cut Off“, strahlt Antonitsch. Während im vergangenen Jahr der Schnitt noch bei 353 lag, musste in diesem Jahr etwa der ehemalige Kitzbühel-Finalist Paul-Henri Mathieu als Nummer 138 der Welt um die Quali-Teilnahme zittern: „Spieler wie Jerzy Janowicz oder Tommy Robredo müssen sich vorerst mit der Warteliste begnügen“, weiß Antonitsch. Insgesamt werden sechs Top-100-Spieler um den Einzug in den Main Draw der Generali Open kämpfen. Kleiner Wermutstropfen: Kein junger Österreicher hat es aus eigener Kraft in die Vorschussrunde geschafft.

Hauptfeld-Wildcards für Melzer-Brüder

Komplett ohne rot-weiß-rote Beteiligung wird die Qualifikation aber nicht auskommen müssen. Denn Wimbledon-Sensationsmann Sebastian Ofner wird mit einer Wildcard für die Qualifikation sowie für das Doppel-Hauptfeld ausgestattet. „Natürlich hätte sich Sebastian auch eine Wildcard für den Hauptbewerb verdient. Aber Fakt ist, dass wir wie immer zu wenige Wildcards zur Verfügung haben und die beiden Tickets schon vorab an Jürgen und Gerald Melzer vergeben worden sind. Wir sind froh, dass Sebastian bei uns Qualifikation spielt und freuen uns darauf, ihn zum ersten Mal in Kitzbühel aufschlagen zu sehen – sein erstes Heimturnier nach dem Sensationslauf von Wimbledon“, schwärmt der Turnierdirektor.

Auch Rohdiamant Rodionov dabei

Und auch ein zweiter junger Landsmann von Ofner darf in der Quali antreten. Der erst 18-jährige Jurij Rodionov, der derzeit bei den Junioren in Wimbledon bislang erfolgreich aufschlägt, bekommt mit der zweiten Quali-Wildcard die Chance, erstmals sein Können auf ATP-Ebene beweisen zu können. „Jurij spielt gerade eine gewaltige Saison, macht einen tollen Weg und hat sich die Quali-Wildcard in Kitzbühel mehr als verdient“, ist auch Antonitsch vom jungen Talent, das derzeit auf Rang 13 der ITF-Weltrangliste steht, begeistert.

Foto: KTC

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