Wimbledon-Finale und WM-Endspiel auf Kollisionskurs

Tennisfans, die auch Fußball lieben, haben es am 15. Juli 2018 wahrlich nicht leicht. Vor allem wenn sie nicht zwei Fernsehgeräte in einem Zimmer stehen haben. Denn der Tag wird zum ultimativen Sport-Supertag. So wird am heiligen Rasen von Wimbledon der Nachfolger von Roger Federer gesucht und im Moskauer Luschniki Stadion (Bild) der Fußball-Weltmeister ermittelt. Das Problem: Womöglich könnten sich die beiden Endspiele sogar überschneiden. Und das alles, weil die Briten beinhart an ihrer Tradition festhalten. Und das ausgerechnet im Heimatland des Fußballs.

Tradition geht eben vor

Denn wie jedes Jahr werden um 15 Uhr die beiden Kontrahenten an der Londoner Church Road den Platz betreten. Rund zehn Minuten später wird das Match also beginnen. „Das Männer-Finale wird auf 15 Uhr angesetzt, wie immer“, wird ein Sprecher des „All England Lawn Tennis Club“ von der „London Times“ zitiert. WM-Finale hin oder her. In Wimbledon geht die Tradition eben vor.

Beeilt sich Federer wieder?

Um 17 Uhr wird in Moskau das WM-Finale angepfiffen. Die Tennisspieler haben somit nur knapp eine Stunde und 50 Minuten Zeit um das Fußball-Match nicht zu verpassen. Bei einem möglichen Thriller auf drei Gewinnensätzen fast unmöglich. In den vergangenen 20 Jahren dauerten schließlich nur zwei Wimbledon-Endspiele kürzer. Eines davon war das Finale im Vorjahr zwischen Sieger Federer und Marin Cilic. Der Schweizer schoss den Kroaten in einer Stunde und 41 Minuten vom Platz.

Foto: Samuel Thurner

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