Wird traditioneller Davis Cup zu Tode gedoktert?

Die Traditionalisten unter den Fans des Davis Cups läuft es kalt über den Rücken. Zwar beschloss der Internationale Tennisverband für den Länderkampf bei den Herren ab 2018 nur kleine Veränderungen, aber vor allem abseits der Weltgruppe kommt es bereits zu bedeutenden Veränderungen. Viele befürchten, dass der Davis Cup zu Tode gedoktert wird.

Best-of-Three und nur mehr zwei Tage

Die nun beschlossenen Reformen betreffen vor allem die Welt Zonen 1 und 2. So wird etwa das österreichische Team im kommenden Jahr gegen Weißrussland alle Spiele im Best-of-Three Modus austragen. Außerdem fällt der Sonntag weg. Am Freitag gibt es – wie gehabt – zwei Einzel, am Samstag das Doppel, danach bei Bedarf die restlichen zwei Einzel. Wie auch in der Weltgruppe dürfen nunmehr fünf Spieler pro Land nominiert werden – wohl zur Freude vieler Doppel-Spezialisten.

Unbedeutende Matches fallen weg

In der Weltgruppe bleibt es vorerst bei Best-of-Five und drei Spieltagen. Allerdings wird das fünfte Match nicht mehr ausgetragen, wenn die Begegnung bereits zuvor entschieden ist.

Mehr Topspieler am Start?

David Haggerty, der Präsident des Weltverbandes ITF, erhofft sich vor allem von den Änderungen in den Welt Zonen 1 und 2, dass mehr Topspieler für den ruhmreichen Mannschafts-Wettbewerb zu begeistern sind.

Foto: Samuel Thurner

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