Wunder von Moskau: Melzer wird zum Davis Cup-Held

Ohne Oliver Marach, ohne Alexander Peya, ohne Andreas Haider-Maurer, ohne Gerald Melzer und vor allem ohne Dominic Thiem: Kaum jemand traute der rot-weiß-roten „Rumpftruppe“ im Davis Cup gegen Russland nur den Hauch einer Chance zu. Doch dank grandioser Leistungen speziell von Dennis Novak und „Altmeister“ Jürgen Melzer war das Wunder bereits nach vier Partien perfekt.

Am Ende siegte die Routine

Nachdem Melzer gemeinsam mit Philipp Oswald im Doppel die Jungspunde Karen Khachanov und Andrey Rublev phasenweise sogar vorführten und am Ende 6:3, 7:6 (3) siegten, setzte Teamchef Stefan Koubek anstelle des am ersten Tag doch enttäuschenden Sebastian Ofer auch im dritten Einzel auf den 35-jährigen Deutsch-Wagramer. Doch nicht Rublev, die russische Nummer eins und die Nummer 35 der Welt, die zum Auftakt gegen Novak eine Pleite einstecken musste, sondern überraschend Evgeny Donskoy – Nummer 85 der Welt – stand Jürgen Melzer gegenüber. Doch egal: Der Routinier, der gerade erst aus einer neunmonatigen Verletzungspause zurückgekehrt war, übernahm Verantwortung und holte nach dem Doppel-Triumph auch noch den entscheidenden Punkt für Österreich im Länderkampf. Melzer gewann die Partie am Ende mit 6:3, 3:6 und 6:3.

Nun Kampf um die Weltgruppe

Dank des Sensationssiegs in Moskau hat die Mannschaft von Stefan Koubek nun die Chance, sich Mitte September für die Weltgruppe zu qualifizieren.

Foto: Samuel Thurner

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