„Wunderkind“ bei US Open gescheitert, aber Medien erobert

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Mit Siegen über Spielerin wie Yanina Wickmayer, Angelique Kerber oder Jelena Jancovic eroberte die erst 17-jährige Belinda Bencic New York im Sturm und schrieb bei den diesjährigen US Open ein „Schweizer Tennismärchen“. Dabei stahl der Teenager sogar ihrem Landsmann Roger Federer teilweise die Show und war nicht nur in den Medien der Eidgenossen der gefeierte Star. „Es ist ein Traum, ich bin überwältigt“, sagte Bencic nach dem Triumph im Achtelfinale gegen die frühere Weltranglisten-Erste Jelena Jancovic. Durch den Viertelfinal-Einzug schrieb das „Wunderkind“ mit slowakischen Vorfahren sogar Tennisgeschichte. Sie rückte als jüngste Spielerin in die Runde der letzten Acht in New York vor, seit eine gewisse Martina Hingis dieses Kunststück 1997 mit bereits 16 geschafft hatte. Jene Hingis, Mentorin von Bencic, saß in Flushing Meadows verzückt lächelnd auf der Tribüne, beobachtete das Geschehen mit höchstem Wohlwollen und erhielt später sogar noch einen Gruß von Bencic über die Center-Court-Mikrofone: „Danke, Martina, für deine Hilfe.“

„Werde mich mit einer Tasche und Kleidern belohnen“

Im Viertelfinale blieb der 17-Jährigen eine weitere Überraschung und damit der Einzug in das Halbfinale allerdings verwehrt. Aufgrund zahlreicher Fehler ohne Not musste sich Bencic der Chinesin Peng Shuai in zwei Sätzen mit 2:6, 1:6 geschlagen geben. Doch für Belinda, die als Junioren 2013 bei den French Open in Paris und in Wimbledon siegte, kein Grund um traurig zu sein. Sie macht schließlich einen riesen Schritt in den Weltrangliste (von Rang 58 auf eine Position rund um Platz 33) und wird mit dem Einzug ins Viertelfinale mit mehr als 280.000 Euro belohnt. Und was wird sie mit dem Preisgeld anstellen: „Ich werde mich sicher mit einer Handtasche und ein paar Kleidern belohnen“, ließ Bencic wissen.

Foto: Swiss Tennis (Facebook)

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