Wunderkind wirft Fünffach-Champion in Runde eins raus

„Es ist das erste Mal, dass ich nach einem Tennismatch weinen musste. Ich lebe gerade meinen Traum. Es ist einfach unbeschreiblich!“ Wunderkind Cori „Coco“ Gauff strahlte über beide Ohren. Und die erst 15-Jährige hatte einen guten Grund dafür. Das US-Girl verzauberte in der ersten Runde von Wimbledon nämlich die Fünffach-Siegerin Venus Williams.

Keine Ehrfurcht vor 24 Jahre älteren Venus
In dem mit Spannung erwarteten Generationenduell zeigte die „Teenie-Sensation“ keine Ehrfurcht vor der „Grand Dame“ des amerikanischen Tennis. Trotz einer augenscheinlichen Service-Schwäche spielte die 24 Jahre jüngere Amerikanerin groß auf und wirbelte regelrecht über den „Heiligen Rasen“. Bei Williams hingegen reihte sich Fehler an Fehler. Und so kam es wie es kommen musste: Gauff setzte sich sensationell mit 6:4, 6:4 durch und feierte den bis dato größten Sieg ihrer blutjungen Karriere.

Nun wartet Aryna Rybarikova
„Es ist unbeschreiblich. Venus hat mir gratuliert und mir alles Gute für die Zukunft gewünscht“, schwärmte die überglückliche Siegerin nach dem Triumph gegen ihr Idol. Auf sie wartet nun die Slowakin Magdalena Rybarikova. Dabei soll das Märchen weitergehen, aber Rybarikova stand 2017 immerhin im Halbfinale des dritten Grand-Slam-Turnieres des Jahres und warf in Runde eins mit Aryna Sabalenka die Nummer 10 des Turniers aus den Bewerb.

Favoritensterben auch bei den Damen
Zumindest eine kleine Sensation lieferte auch Yulia Putintseva. Die Kasachin bezwang überraschend die amtierende US-Open- und Australian-Open-Siegerin Naomi Osaka. Die an Nummer zwei gesetzte Japanerin, die auf Rasen noch nie so richtig überzeugen konnte, verlor deutlich mit 6:7 (4) und 2:6.

Foto: instagram/Coco Gauff (Screenshot)

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