„Zitronenfalter“ Muguruza ist die neue „Königin“ von Paris

WTA Mallorca Open_Garbine Muguruza

Auf den Tribünen des Court Philippe Chatrier wehten dutzende spanischen Flaggen und wie so oft bei den French Open in Paris durften die Iberer auch nach einem Finale jubeln. Doch nicht Rafael Nadal war der gefeierte Held, sondern 18 Jahre nach dem Triumph von Arantxa Sanchez Vicario wieder einmal eine Frau aus Spanien. Die erst 22-jährige Garbine Muguruza entthronte im Endspiel Titelverteidigerin Serena Williams und gewann ihr erstes Grand-Slam-Turnier. Die Tochter eines Spaniers und einer Venezuelanerin verhinderte – wie zuletzt auch die Deutsche Angelique Kerber bei den Australian Open in Melbourne – mit dem 7:5 und 6:4-Sieg, dass die Weltranglisten-Erste den Rekord von Steffi Graf mit 22. Major-Titeln einstellte. Die neue Nummer zwei der Welt, die als eine der wenigen Vertragsspieler von Adidas nicht im „Zebra-Look“, sondern mit einem Kleid in Zitronenfalter-Gelb am Platz stand, konnte sich damit für die Wimbledon-Final-Niederlage aus dem Vorjahr gegen das US-Girl revanchieren. Nach einer Stunde und 43 Minuten Stunden verwandelte Muguruza ihren fünften Matchball und ließ sich auf die rote Asche fallen. „Das war das perfekte Finale gegen die beste Spielerin der Welt. Ich bin so glücklich. Bei uns in Spanien ist dieses Turnier etwas ganz Besonderes“, meinte die frischgebackene Grand-Slam-Siegerin.

Von Sand in Paris auf mallorquinischen Rasen

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt Muguruza nicht. Denn bereits in einer Woche steht die Spanierin bei ihrem Heimturnier auf Mallorca wieder auf dem Platz. Im Santa Ponsa Tennis Club in Calvia findet nämlich in Vorbereitung auf Wimbledon zum ersten Mal ein Rasenturnier statt. Aber vielleicht geht das Feiern auf der Partyinsel ja weiter…

Foto: Paul Zimmer/Mallorca Open

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