Zverev, Sinner und Kyrgios auf Rasen in Stuttgart

Grünes Licht für den Mercedes Cup 2021 in Stuttgart! „Durch die Verlegung der French Open um eine Woche und der damit verbundenen Terminüberschneidung mit dem Mercedes Cup mussten einige Steine aus dem Weg geräumt werden, aber am Ende gab es eine positive und für alle Parteien akzeptable Lösung“, betont Turnierdirektor Edwin Weindorfer, der auch bereits Gespräche auf dem Spielersektor geführt hat.

Von rotem Sand auf grünen Rasen
„Natürlich birgt die Situation mit den French Open einige Unsicherheiten in sich, aber wir haben von Seiten zahlreicher Spieler sehr positive Signale hinsichtlich eines Starts in Stuttgart bekommen. So werden Alexander Zverev und Jannik Sinner bei entsprechendem Turnierverlauf in Paris am Weissenhof spielen. Dass Nick Kyrgios im kommenden Juni in Stuttgart aufschlagen wird, ist hingegen vom Geschehen bei den French Open völlig unabhängig, da er dort nicht antreten wird“, erklärt Weindorfer.

„Enfant terrible“ auf Lieblingsbelag
Der 26-jährige Australier hat sich nicht nur als genialer Tennisspieler, sondern auch als „Enfant terrible“ auf der ATP-Tour einen Namen gemacht – und sich im Vorjahr auch das eine oder andere verbale Scharmützel mit seinen Kollegen über deren Verhalten in Pandemiezeiten geliefert. Rasen ist der erklärte Lieblingsbelag des Gewinners von sechs ATP-Turnieren. Das hat Kyrgios 2018 auch in Stuttgart bewiesen, als er sich im Semifinale nach dramatischem Matchverlauf dem späteren Sieger Roger Federer erst im Tiebreak des dritten Satzes geschlagen geben musste. „Nick Kyrgios ist eine der ganz großen Zugnummern auf der ATP-Tour, der mit seinem variantenreichen Spiel und seiner Unberechenbarkeit auf dem Platz sicher zu den Favoriten beim diesjährigen Mercedes Cup zählen wird“, ist Weindorfer überzeugt.

„Sondervereinbarungen“ mit der ATP
Aufgrund der speziellen Situation rund um die Terminkollision mit der zweiten French-Open-Woche haben die Verantwortlichen des Mercedes Cup mit der ATP einige „Sondervereinbarungen“ getroffen. So stehen für das Hauptfeld fünf anstelle der sonst üblichen drei Wildcards zur Verfügung. Um möglichst kurzfristig auf die Entwicklungen bei den French Open reagieren zu können, beginnt die Qualifikation am 7. Juni und das Hauptfeld am 8. Juni. „So schaffen wir für die Spieler die größtmögliche Flexibilität. Wir haben enorme Anstrengungen unternommen, um zu verhindern, dass das Stuttgarter Turnier zwei Jahre hintereinander ausfällt. Jetzt freuen wir uns, die Rasensaison 2021 in Stuttgart zu eröffnen und damit die erste Station auf dem Weg zum Grand-Slam-Highlight in Wimbledon zu sein. Wir werden aus der herausfordernden Situation das Beste machen und können eines versprechen: Der Mercedes Cup wird auch in diesem Jahr Top-Rasentennis bieten“, hält Weindorfer fest.

Hoffen auf Fans im Stadion
Ob auch Zuschauer am Weissenhof dabei sein werden, ist noch offen. Weindorfer: „Wir hoffen natürlich sehr, dass wir vor Zuschauern spielen können, aber bei dieser Frage sind wir von der Entwicklung der Inzidenzwerte sowie den geltenden Vorgaben und Genehmigungen durch die zuständigen Behörden abhängig!“

Foto: MercedesCup / Paul Zimmer

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