Zwangspause für Federer: Wie es zur Knieverletzung kam

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Statt der Erasmusbrücke in Rotterdam und dem Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt in Dubai, darf Roger Federer derzeit mit seiner Familie den Blick auf die Alpen aus seiner Villa in Lenzerheide und die Bergluft genießen. Der 17-fache Grand-Slam-Sieger muss sich nämlich von einer Operation am linken Knie erholen und warf damit seinen Turnierplan über den Haufen. Eine Zwangspause von sechs bis acht Wochen scheint gewiss. „Es tut mir leid für meine Freunde in Rotterdam und Dubai, dass ich dort nicht antreten kann. Ich habe mich sehr auf diese beiden Turniere gefreut“, teilt der Schweizer, der in seinen 17 Jahren als Profi von gravierenden Verletzungen so gut wie verschont blieb, seinen Fans mit.

Plötzlich war der Schmerz da

Kurz nachdem bekannt wurde, dass sich Federer einer OP unterziehen muss, waren schon diverse Gerüchte und Spekulationen im Umlauf, wie sich der Maestro einen Tag nach seiner Halbfinal-Pleite bei den Australian Open gegen Novak Djokovic am Meniskus verletzt hatte. Passierte es beim Spielen mit den Kindern? Ist er gestürzt oder umgeknickt? Laut dem Schweizer „Blick“ alles falsch. „Es war kein Unfall“, heißt es in der Zeitung. „Federer spürte den Schmerz im Training nach dem Turnier in Melbourne.“ Nichts Spezielles soll passiert sein. Gut möglich, dass der Meniskus schon während dem Turnier in Down Under verletzt, der Schmerz aber erst danach akut wurde.

Noch genügend Zeit bis zu den Olympischen Spielen

Dass die ehemalige Nummer eins der Welt alles dafür tun wird, so schnell wie möglich topfit wieder am Platz zu stehen, daran hat niemand Zweifel. Schließlich hat Federer in diesem Jahr noch so einiges vor – vor allem in Brasilien.

Foto: Stefan Ruef

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